Auch 2019 lag der smarte Echo Dot von Amazon wieder unter vielen Weihnachtsbäumen: Alexa hat in einem großen Teil der deutschen Haushalte bereits Einzug gehalten und erleichtert das Leben aller Familienmitglieder ungemein. Sie steuert das Licht per Spracheingabe, kocht auf Befehl eine frisch gebrühte Tasse Kaffee, liest tagesaktuelle Nachrichten vor, hilft bei den Hausaufgaben und erinnert an alle Termine pünktlich und zuverlässig. Die Liste der Alexa Skills ist lang und täglich kommen neue Anwendungsmöglichkeiten des smarten Sprachassistenten dazu. Wer seine Lieblingsmusik per Alexa Spracheingabe hören möchte, braucht deswegen inzwischen schon lange kein kostenpflichtiges Zusatz Abo mehr! Immer mehr deutsche Radiosender bieten kostenlose Alexa Skills an, mit denen nicht nur das aktuelle Radioprogramm gehört werden kann. Dank Alexas Spracheingabe lassen sich kostenlose Playlists erstellen: Entweder durch die Auswahl der eigenen Lieblingslieder, oder aber durch die Zusammenstellung einer Playlist nach Themen.

Von romantisch bis rockig: Alexa hat alle Chart Hits kostenlos im Repertoire!

Mit ein wenig Herumsuchen finden sich passende Playlists für einen kuscheligen und romantischen Abend zu zweit ebenso wie Partyknaller, die dank Alexa und einer Radio Sender Skill absolut legal völlig kostenfrei angehört werden können. Klassiker aus den 70ern, wie zum Beispiel The Doors oder die Rolling Stones spielt Alexa dank Radio Skill ebenso kostenlos ab wie aktuelle Chart Hits oder beliebten Synthie Pop aus den 1980er Jahren. Derzeit wird die Nachfrage nach Audio Dateien, wie etwa Podcasts oder Hörbüchern, wird im Moment immer größer. Selbstverständlich lässt sich das digitale Hörspiel auch via Alexa wiedergeben, gerade Kinder genießen so den Vorteil, sich jeden Abend eine Lieblingsgeschichte von Alexa vorlesen zu lassen.

Alexa erobert den Mac und Windows PCs: Den smarten Amazon Speaker einfach am Computer nutzen

Schon lange ist es möglich, Alexa nicht nur per Spracheingabe im Smart Home, sondern auch via Maus über den eigenen Computer zu bedienen. Hier gibt es alle nötigen Informationen, um Alexa für PCs fit zu machen und auch am Laptop oder dem Tower PC mit dem smarten Speaker voll durchzustarten. Die Alexa Software kann im Fall einer PC Nutzung von Alexa zwar nicht in die einzelnen Prozesse des jeweiligen Betriebssystems eingreifen, trotzdem stehen auch am PC viele Dienste von Alexa zur Verfügung. Datenschützer befürchten in diesem Zusammenhang einen riesigen Daten-Skandal, wobei der Sprachassistent Alexa derzeit jedoch absolut konform der gültigen Datenschutzgrundverordnung arbeitet: Zu Beginn, bei der ersten Installation, ist es notwendig, die Zustimmung zu allen möglichen Diensten von Alexa und ihren Funktionen zu geben. Lesen Sie nun, wie Alexa Daten sammelt und wie sich vor einem Fremdzugriff optimal schützen können!

Datenkrake Alexa: Verbraucherschützern sind die Hände gebunden!

Dadurch, dass Nutzer von Alexa sämtliche Zustimmungen zu der Aktivität des smarten Speakers geben, ist es nicht möglich, rechtlich gegen die vermeintliche Datenkrake Alexa vorzugehen. Wer sich nicht von Alexa abhören lassen möchte, böse Zungen betiteln Alexa bereits als teuerste Wanze der Welt, kauft sich am besten erst gar keinen Smart Speaker wie Alexa! Datenschützer bemängeln, dass durch Alexa nicht nur die Personen abgehört und aufgezeichnet werden können, welche dazu auch bei der Einrichtung von Alexa ihr Einverständnis gegeben haben – wobei Eltern in Deutschland grundsätzlich für ihre Kinder verantwortlich sind, solange diese das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet sind. Das betrifft die Stimmerkennung per Alexa ebenso wie private Fotos, die theoretisch ausschließlich mit Einwilligung der Kinder in sozialen Netzwerken verbreitet werden sollten.

Im Fall des smarten Sprachassistenten von Amazon und anderen namhaften Großkonzernen wie Google oder Philips, ist es durchaus gewollt, dass bereits minderjährige Kinder aktiv im Internet bestellen. Die großen Anbieter möchten selbstverständlich auch herausfinden, wann ihre Kunden besonders aufnahmefähig für Werbung sind, welche Produkte sie kaufen oder wie sie ihren Alltag verbringen. Solange ein Alexa Käufer zu der Datensammlung und -speicherung sein Einverständnis erteilt, ist dies für Datenexperten auch gar kein Problem. Schwierig wird es hingegen, wenn Alexa auch den Besuch der Familie aufzeichnet, ohne dass dieser überhaupt davon weiß. Ebenso ist es möglich, dass Alexa auch Gespräche mithört, die nicht durch die Eingabe eines Alexa Skill Keywords gestartet werden, hierzu haben Anwender in der Regel auch keine Einwilligung gegeben. Derzeit ist Alexa neu und spannend: Es bleibt abzuwarten, wann die ersten Klagen aus Deutschland gegen Amazon hageln aufgrund eventueller Verletzungen des europaweit gültigen Datenschutzes.